fun!
Eine imaginäre Liftfahrt durch zwölf Monate und vier Stockwerke Kultur.
Fun!
vierter
stock
4.og
der vorstand:
Berät und überblickt


4.og
Erst kürzlich hielt ich wieder «On Connection» von Kae Tempest in den Händen. Das Buch erinnert daran, dass Kreativität Verbindung schafft zu uns selbst und zu anderen.
Das Jahr 2025 steht für Verbindungen. Gerade in einer Zeit, in der vieles auseinander driftet.
An unserem 6. Geburtstag öffnete sich das Rathaus für Gastmusiker*innen aus der Region; eine Komposition wurde im ganzen Haus aufgeführt. Mit dem Roothuus Gonten tanzten wir an der Stobete, mit zukunft.bahnhof realisierten wir das Konzert von Quiet Light. Das «Kultur Verusse» wuchs als gemeinsames Festival von Rathaus und Dogo beim Bräkerhaus in Krinau weiter. Das Kinderfest erhielt mit einem eigenen Kinder-OK neue Perspektiven und beim Kulturkuchenfest wurden die Schnittstellen mit anderen Kulturinitiativen im Städtli sichtbar. Auch spürten wir den Rückenwind, den wir durch die Leistungsvereinbarung mit der Kulturförderung des Kantons St. Gallen erhalten haben.
Kultur entsteht nicht allein. Sie lebt von Zusammenarbeit. Und je stärker wir uns verbinden, desto spannender wird das, was wir gemeinsam gestalten.
Mit Begeisterung erleben wir die vielen Netze, welche Jahr für Jahr in und um das Rathaus gesponnen werden. Wir sind stolz, ein Teil davon zu sein.
Hanes für den Vorstand mit Marisa, Mirjam, Sam und Livia
4.og
Die Geschäftsleitung: kuratiert, koordiniert, verwaltet und behält den Überblick,... das Team unterstützt tatkräftig…
Philipp Cron Geschäftsleitung
Maura Kressig Geschäftsleitung
Sirkka Ammann Grafik und Stv. Geschäftsleitung
Marisa Sturzenegger Assistenz und Stv. Geschäftsleitung
Claude Bühler Buchhaltung und Personaladministration
Elsa Gonçalves Reinigungsfachkraft
Laura Oertle Stv. Assistenz
Sirkka Ammann machte (neben der Vertretung von Maura Kressig von September bis Dezember 25) Grafik. Claude Bühler führte die Buchhaltung und einen Teil der Personaladministration. Marisa Sturzenegger (von September 25 bis Juli 26 als Vertretung von Maura Kressig in der Geschäftsstelle im Einsatz) ist seit Februar 2025 als Assistenz der Geschäftsleitung angestellt. Laura Oertle wiederum hat in diesem Jahr der Rochaden Marisa als Assistenz von September 25 bis Juli 26 der Geschäftsleitung vertreten.







4.og
4.og
Mitglieder + Freiwillige
4.OG
Veranstaltungen
4.og
Informationen
4.OG
Vermietungen
4.og
4.og
fun!
3.og
3.og
Im Jahr 2025 widmete sich die Dogo Residenz dem Jahresthema «Flüchtiger und beständiger Wald». Sieben Kulturschaffende untersuchten während zwei- bis viermonatiger Aufenthalte in Lichtensteig den Lebensraum und unsere Beziehung dazu, die Lebewesen, Geruchserinnerungen, Sedimente und archaische Spuren.





































Fotocredits: Hanes Sturzenegger, Dominik Jenny, Anna Maria Fink, Mirre Yayla Séur, Toggenburg Tourismus

3.og
Eine Öffentlichkeit fanden diese Auseinandersetzungen mit dem Wald beim «Kultur Nebedusse», welches wir auf dem Schaufelberg in Kollaboration mit dem Rathaus umsetzten. Performances, Workshops, Klanginstallationen und Soundwalks führten in die Landschaft um das Bräkerhaus und verschmolzen mit ihrer Umgebung.
Im Herbst begann mit dem «Beständigen Wald» die Recherche und Konzeption von Werken für den öffentlichen Raum, die ab 2026 Teil des Kunstspaziergangs in Lichtensteig werden.
Auch im Herbst war die Bewegung in der Landschaft eine zentrale Arbeitsweise der Kunstschaffenden und findet Umsetzungen in Skulpturen und poetischen Kartografien.
Begleitet wurde das Jahr von Exkursionen ins Klanghaus im Obertoggenburg, ins Zeughaus Teufen oder ins Kunstmuseum St.Gallen. In Arbeitsgesprächen mit externen Expert*innen sowie Open Studios in Lichtensteig und im «AUTO» in St. Gallen wurden die Prozesse und angehende Werke reflektiert.
Parallel zu unserem regulären Programm wurden drei von fünf Werken für den Thur- und Neckerweg eröffnet. Die künstlerischen Interventionen von Mirre Yayle Séur, Lucie Tuma und Anna Fink entlang der Wanderwege behandeln die geologische Zeit, das Artensterben, aber auch die sich verändernde Landschaft und die menschlichen Spuren darin. Über die nächsten zehn Jahre werden diese Werke sanft altern und mit ihren Standorten den Dialog vertiefen.
Nach den strukturellen Veränderungen bei Personal und Infrastruktur im Vorjahr, führten Maura, Sirkka und Hanes die Residenz als dreiköpfige Leitung weiter, stärkten die fachliche Begleitung und vertieften die lokale wie überregionale Vernetzung. Das neue Atelier in der Krone ist gut eingelebt und Werkstätten und Handwerker*innen in der Region bieten viel fachliches Knowhow, das bereits rege genutzt wurde.
fun!
2.og

2.og
Das Zeichen, das uns das ausserirdisch anmutende Bleifigürchen an Silvester gab, war klar: 2025 wird ein spannendes und zugleich ein volles Jahr – eindeutig! Und so ist es auch gekommen.
Mit zahlreichen Aufträgen in den Bereichen Theater, Tanz und Festivalarbeit war unser Atelier im Rathaus für Kultur, wie immer, ein wunderbarer Arbeitsort.
In enger Zusammenarbeit mit Künstler*innen, Choreograf*innen und Institutionen entstanden Kostüme und Bühnenbilder für einige Produktionen, darunter The Beast (Tanzstück von Elenita Queiroz), Die Haube (Kurzfilm von Marcel Hörler), Custor (Festspiel in Eschenbach SG), Dream Between (Tanzstück der Theatertanzschule St. Gallen), Rujum (Kindertheater von Schak Schuka Art) sowie In 80 Minuten um die Welt (Tanzstück der Tanzschule Landquart u.U. und Prättigau).
Beim Paula Interfestival konnten wir gemeinsam mit Mirco Krajnc die Co-Leitung für Infrastruktur und Platzgestaltung übernehmen. Ein weiteres wichtiges Projekt war die Überarbeitung und Neugestaltung unserer Homepage, die Einblicke in unsere Arbeit und laufenden Projekte bietet. Wir freuen uns, wenn ihr vorbeischaut: OEMA
Wir danken allen Beteiligten für die wertvolle Zusammenarbeit!

2.og
Ich bin Gründerin des Projekts The Vintage Hunter und arbeite im Rahmen meiner Selbstständigkeit im Bereich kuratierte Vintage-Mode, sowohl online als auch in Form von Pop-Up-Events.
Im vergangenen Jahr konnte ich sieben erfolgreiche Events realisieren, unter anderem in Luzern, Bern und Zürich. Im Mai durfte ich zudem das fünfjährige Jubiläum von The Vintage Hunter feiern – ein bedeutender Meilenstein meiner selbständigen Tätigkeit. Die Entwicklung meines Projekts war insgesamt sehr positiv, und ich durfte wertvolle Zusammenarbeiten eingehen, unter anderem mit Bakery Bakery in Bern und Zürich und Moebu.ch in Luzern.
Das Rathaus für Kultur ist für mich weiterhin ein zentraler Ort für meine kreative Arbeit und die Umsetzung meiner Projekte. Als Atelier und Wirkungsraum bietet es mir eine wichtige Grundlage, um Ideen zu entwickeln, zu planen und umzusetzen. Ende Jahr schloss ich meinen Laden in Lichtensteig und freue mich auf ein neues Kapitel, während der Online-Shop weiterhin bestehen bleibt.

2.og
Ein Jahr wie ein bunter Blumenstrauss. Auch dieses Jahr habe ich mit vielen tollen Menschen an spannenden Projekten gedacht und gearbeitet:
Auf ein Neues!
Rathaus für Kultur, es ist schön, hier zu sein.
Ich freue mich über Austausch, Kollaboration und Postkarten.

2.og
In der ersten Jahreshälfte habe ich Projekte weitergeführt, zu Ende gedacht und neu geordnet. Darunter die Überarbeitung der visuellen Identität von zukunft.bahnhof, ein Projekt mit vielen Ebenen, für das eine Gestaltung entstehen durfte, die all das zusammenhält und trotzdem beweglich bleibt.
Ausserdem war ich Teil eines Projekts des Kollektivs sonolog und konnte die visuelle Erscheinung an verschiedenen Stellen mitprägen: von der Website bis zu einer Publikation, die dem Bühnenstück noch nachklang.
Insgesamt bin ich in diesem Jahr besonders dankbar und zufrieden über die stimmigen und schönen Begegnungen und Gespräche, die immer die Basis meiner Arbeit bilden. Wenn die Kollaboration stimmt, trägt sie auch das Ergebnis.
In der zweiten Jahreshälfte kam meine Arbeit im Living Museum Lichtensteig dazu. Gemeinsam haben wir eine offene Keramikwerkstatt aufgebaut, die das Angebot des Living Museums ergänzt und jetzt ihre Türen öffnet. Ein neues Arbeiten, näher an Material, Zeit und Händen, das auch in meine gestalterische Praxis hineinwirkt.
Mein Atelier im Rathaus für Kultur blieb dabei ein konstanter Ort. Ein Raum zum Denken, Entwerfen und Zusammensein, in dem sich unterschiedliche Fäden verbinden.
2.og











2.og
Als ich im März 2025 meinen Arbeitsplatz im Rathaus bezogen habe, kamen Frühlingsgefühle auf. Ich traf auf viele engagierte Menschen, die mit hochgekrempelten Ärmeln mutige Ideen umsetzen. Diese Atmosphäre inspirierte mich bei meinen eigenen Projekten.
So durfte ich das Toggenburger Bierhandwerk und die Anlässe der Brauerei St. Johann sichtbarer machen – etwa mit Videos zur Lancierung des Biers «Toggenburg Heilaufe» in zwölf Coop-Filialen, Einblicken in den Brauprozess des «Toggenburg Gold» oder einem Schnappschuss des «TQGGENBURG VIELFALT» mitten in der ersten Mini.Pride.
Ein weiterer Auftrag war ein Imagevideo der Infostelle Arbeit, einer Anlaufstelle im Thurgau zu Arbeits- und Gleichstellungsrecht sowie Vereinbarkeit. Für das Dorffest Nesslau durfte ich Logo, Slogan und Flyer gestalten. Das Fest für Jung und Alt vereint die fünf Dörfer Ennetbühl, Krummenau, Nesslau, Neu St. Johann und Stein SG – das Motto «Föf Dörfer, eis Fescht.» bringt es auf den Punkt. Als freiwilliges Engagement für die Biodiversitätsförderung im Tal habe ich Flyer und die Website des Vereins Löchli umgesetzt (www.verein-loechli.ch).
Für meine künstlerische Arbeit habe ich die Idee für ein fotografisches Projekt zu «Männerbildern» geschärft. In einer Portraitserie von Männern verschiedenen Alters und Herkunft möchte ich mit Geschichten hinter den Persönlichkeiten in die Tiefe gehen und diese ans Licht bringen. Besonders wertvoll bei der Konzipierung war und ist der Austausch mit den Menschen im Rathaus, der immer wieder neue Perspektiven eröffnet.
Ich bin sehr dankbar, dass das Rathaus für Kultur Raum schafft: Raum für mutige Ideen, Austausch und tatkräftiges Umsetzen.
fun!
1.og

1.og
Wir durften im vergangenen Jahr erleben, wie sich eine Idee im Rathaus für Kultur weiter entfaltet hat. Nach einer ersten, sehr erfolgreichen Saison war für uns rasch klar: Das Pop-Up-Restaurant MAJO soll zurückkehren. Die grosse Resonanz, die vielen ausgebuchten Abende und die Begegnungen rund um den Tisch haben uns bestärkt, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen und unser Konzept behutsam auszubauen.
Im Oktober 2025 öffnete das MAJO erneut seine Türen im Rathaus für Kultur. Das bewährte Vier-Gang-Menü nach Slow-Food-Grundsätzen blieb bestehen: regional, saisonal und alle zwei Wochen neu erzählt. Neu ergänzt ein Drei-Gang-Menü am Mittwoch das Wochenprogramm. Zudem ist das MAJO von Mittwoch bis Samstag bereits ab 17 Uhr geöffnet – für Snacks, Apéro und spontane Besuche zum Feierabend.
Im Zentrum unserer Arbeit stehen regionale Produkte und die enge Zusammenarbeit mit Produzent*innen aus der Umgebung. Gitzi vom Hemberg, Chicorée aus Degersheim, Sojabohnen aus Ganterschwil oder Käse aus Lichtensteig prägen unsere Menüs ebenso wie selbst gesammelte Wildpflanzen. Was wir im Sommer auf Streifzügen durch Wälder, Wiesen und Gärten sammeln, findet seinen Platz im Keller und später auf den Tellern – als stiller Vorrat für die kalte Jahreszeit.
Mit der zweiten Saison wuchs auch das Team: In der Küche werden wir durch Thomas Zuberbühler aus Degersheim verstärkt, im Service übernimmt Megan Berkinshaw aus Lichtensteig die Leitung. Gemeinsam schaffen wir einen Ort, an dem Genuss, Austausch und regionale Verwurzelung zusammenkommen – ganz im Sinne des Rathauses für Kultur als lebendigen Treffpunkt in Lichtensteig.
1.og

1.og
Ich – Florin Hinterberger, Gastgeber aus Leidenschaft und ambitioniertes Reisefüdli – bin in Lichtensteig geboren und aufgewachsen. Im Rathaus für Kultur, in dem Neues willkommen ist und Visionen Raum bekommen, entstand auch das Reisebeizli: ein Ort, an dem Fernweh, Begegnung und eine gute Zeit zusammenfinden.
Als ich die Möglichkeit sah, im Herzen von Lichtensteig ein Pop-Up zu gestalten, war schnell klar, dass ich diese Chance nutzen möchte. Die Rathaus Stube kenne ich seit Jahren als lebendigen Treffpunkt – umso schöner, dass mein Konzept überzeugt hat und ich hier mein kleines Stück Welt eröffnen durfte.
Im Reisebeizli erzähle ich jeden Monat eine neue Geschichte. Mal führt sie nach Skandinavien, mal auf die Britischen Inseln, mal an einen Strand, den man nur findet, wenn man sich treiben lässt. Die Getränke sind inspiriert von über 63 bereisten Ländern – und gleichzeitig tief verwurzelt in unserer Region. Wer einfach auf ein Getränk vorbeischauen möchte, ist genauso willkommen wie jene, die sich auf eine kulinarische Mini-Reise einlassen wollen.
Seit der Eröffnung durfte ich bereits zahlreiche Gäste begrüssen, gemeinsam an langen Tischen sitzen, Geschichten teilen und neue Begegnungen ermöglichen. Genau dafür ist das Reisebeizli da: ein Ort, der verbindet, inspiriert und ein bisschen Abenteuer in den Alltag bringt.
Das Reisebeizli kehrt Mitte Mai 2026 zurück. Mehr Infos dazu findest du auf www.instagram.com/reisebeizli
Sunnigi Grüess :) Flo
1.og
1.og
Für den 6. Geburi fand im März im Rathaus das erste begehbare und partizipative Konzert statt. Zusammen mit den Ensembles 25 unter Hermann Ostendarp und BattiTutto unter Martin Flüge sowie acht Freiwilligen aus der Region spielten insgesamt 23 Musiker:innen im ganzen Haus verteilt Terry Rileys «In C» als «Rathaus In C». Die Besuchenden waren eingeladen, sich durch das Konzert zu bewegen und so die Musik und das Rathaus neu zu entdecken. Im Anschluss spielte die Punkband Lawn Chair aus Essen, Deutschland.
Fai Baba präsentierte im Rathaus sein Album «Veränderet» (2021) in neuem Licht – mit mehr Rock ’n’ Roll und weniger Pop, begleitet von The Calling Sirens. Mit dieser Band bringt Fai Baba den Swiss-Neo-Folk von «Veränderet» in einem ungeschliffenen, rohen und elektrifizierten Sound auf die Bühne, «mit langen Gitarrensolos und ausufernden Jams à la Neil Young & Crazy Horse», wie er sagt.
Claude Bühler veröffentlichte ihre «Lakeside»-EP im Rathaus, kombiniert mit einer Filmpremiere und Gastkünstler:innen wie Jessica Jurassica.
Für das Konzert der aus Texas stammenden Musikerin Quiet Light arbeiteten wir mit zukunft.bahnhof zusammen. Riya Mahesh brachte mit ihrem Projekt Quiet Light sphärische Klänge zwischen Klassik, Elektronik und Folk auf die Bühne – inspiriert von Liebe, Ozeanen, Kathedralen und Blut.



















erster
Stock
BattiTutto | Claude Bühler | Cie. Moost | Das Gemunkel | Erika Koller | Fai Baba & The Calling Sirens | Hannah Mehler | Jessica Jurassica | Katja Bürgler | Laama | Luca Duran | Malefi | Melodiesinfonie | Milyma | OG Florin | Opernbauer | Quiet Light | Stefanie Mirwald | Song-Circle (Open Mic) | Tommmasi | Werona | Ensemble 25 | Laia Sanmartin, Laura Marti Gasas und Jonas Christen
Ausstellende
Romy Elmer | Marisa Sturzenegger-Mayer, Hanes Sturzenegger, Meluxie, Verein Treffpunkt Demenz und Kultur
Kooperationen
Dogo Residenz für Neue Kunst | Kantonsschule Wattwil | Mini.Pride | Roothuus Gonten | Stadtufer | Verein Treffpunkt Demenz und Kultur | zukunft.bahnhof
fun!
Erd
Geschoss
Erd
Geschoss
Kultur Nebedusse


















Erd
Geschoss
Auch unser Sommerfest erlebte eine Premiere: Zum ersten Mal fand es ausserhalb von Lichtensteig statt – und zwar rund um das Ulrich-Bräker-Haus in Krinau. Künftig soll das Sommerfest abwechselnd als «Kultur Verusse» im Städtli und als «Kultur Nebedusse» stattfinden.
Für die erste Ausgabe von «Nebedusse» kuratierten wir gemeinsam mit der Sopranistin Hannah Mehler und der Akkordeonistin Stefanie Mirwald ein begleitetes Gesangsprogramm, das ausschliesslich Lieder weiblicher Komponistinnen von der Frühbarockzeit bis zur Spätromantik umfasste – mit einem besonderen Fokus auf die Themen Wald und Natur. Der aus Island stammende Musiker und DJ Tommasi (Thomas Stankiewicz) gestaltete zudem ein zweistündiges Ambient-Set mit Werken der cineastischen Musikgeschichte, die Szenen im ländlichen Raum thematisierten. Die Besuchenden waren eingeladen, sich auf Teppichen oder im Gras hinzulegen, den Klängen zu lauschen und den Blick über die majestätische Umgebung des Bräker-Hauses schweifen zu lassen. Auch Tanzfreund*innen kamen auf ihre Kosten: DJ MALEFI aus Bern liess die Menge mit einem präzisen und eklektischen Set toben.
In Kooperation mit dem Rathaus für Kultur zeigte die Dogo Residenz für Neue Kunst während des Festivals die Werke der Kunstschaffenden Aaro Murphy, Jakob Jautz, Maja Renn und Meret Schüpbach, welche in den Wochen zuvor in der Residenz entstanden waren. Ihr Programm trug den Titel «Flüchtige Werke mit dem Wald». Für die Dogo-Künstler*innen 2025 war der Wald ein fruchtbarer Ausgangspunkt. Sie entwickelten in den Monaten zuvor ortsbezogene, temporäre Arbeiten über, für und mit ihm.
Erd
geschoss
Kinderfest








Erd
Geschoss
Das diesjährige Kinderfest entstand aus einem vorangehenden partizipativen Prozess mit sechs Kindern aus Lichtensteig und Wattwil, die im Kinder-OK mitwirkten. Dabei brachten sie auf verschiedenen Ebenen eigene Ideen und Perspektiven ein und haben auch während dem Fest viel mitgeholfen und eigene Stände betrieben. Das Kinderfest 2025 wurde von zahlreichen Vereinen und Organisationen tatkräftig unterstützt. Die Gesamtorganisation lag beim Rathaus für Kultur, das unter anderem ein DJ-Set und eine Akrobatik-Performance der Compagnie Moost organisierte. Trotz des weniger guten Wetters fanden sich, wie im vergangenen Jahr, rund 700 Besucher*innen im Städtchen ein. Das Publikum setzte sich aus der lokalen Bevölkerung und auch aus Gästen der umliegenden Gemeinden zusammen. Das Kinderfest 2025 war ein sehr erfolgreicher Anlass für das Rathaus für Kultur. Ein grosses Dankeschön geht an alle Mitwirkenden und Unterstützer*innen!
Erd
Geschoss
Worschtziistig


Erd
Geschoss
Bei uns am Wurststand ging das Jahr 2025 ruhig und problemlos über die Bühne.
Die Zusammenarbeit zwischen MAJO, dem Reisebeizli und im Team war schön und unkompliziert. Nach langjähriger Unterstützung übernimmt Joshua Wüst die Grillzange.
Wir freuen uns auf das kommende Jahr und wünschen dem Rathaus und Joshua in seiner neuen Rolle alles Gute.
Herzlich Christoph
fun!
Unter
geschoss
2025 war etwas leiser als in anderen Jahren - Luca Durán hat den Keller allerdings zum Beben gebracht. Durán ist ein schweizerisch-kolumbianischer Musiker und DJ, dessen Arbeit emotionale Tiefe nahtlos mit rhythmischer Innovation verbindet. Als Mitglied des renommierten kolumbianischen TraTraTrax-Kollektivs und Gründer des Labels Akoya Circles bewegt sich Durán mühelos zwischen IDM und lateinamerikanisch geprägter Musik.
Acts:
Luca Durán
unter
geschoss
Unter
Geschoss
<3 Portraits und Fotos aus dem Haus von Hanes Sturzenegger,
Texte von Evita Häberli, Florin Hinterberger, Jonas Huber, Laura Oertle, Livia Weishaupt, Lina Eckert, Manuel Baumann, Marisa Sturzenegger, Maura Kressig, Philipp Cron, Sirkka Ammann.
Webseite von Sirkka Ammann
fun!
Eine imaginäre Liftfahrt durch zwölf Monate und vier Stockwerke Kultur.
4.og
der vorstand:
Berät und überblickt

Erst kürzlich hielt ich wieder «On Connection» von Kae Tempest in den Händen. Das Buch erinnert daran, dass Kreativität Verbindung schafft zu uns selbst und zu anderen.
Das Jahr 2025 steht für Verbindungen. Gerade in einer Zeit, in der vieles auseinander driftet.
An unserem 6. Geburtstag öffnete sich das Rathaus für Gastmusiker*innen aus der Region; eine Komposition wurde im ganzen Haus aufgeführt. Mit dem Roothuus Gonten tanzten wir an der Stobete, mit zukunft.bahnhof realisierten wir das Konzert von Quiet Light. Das «Kultur Verusse» wuchs als gemeinsames Festival von Rathaus und Dogo beim Bräkerhaus in Krinau weiter. Das Kinderfest erhielt mit einem eigenen Kinder-OK neue Perspektiven und beim Kulturkuchenfest wurden die Schnittstellen mit anderen Kulturinitiativen im Städtli sichtbar. Auch spürten wir den Rückenwind, den wir durch die Leistungsvereinbarung mit der Kulturförderung des Kantons St. Gallen erhalten haben.
Kultur entsteht nicht allein. Sie lebt von Zusammenarbeit. Und je stärker wir uns verbinden, desto spannender wird das, was wir gemeinsam gestalten.
Mit Begeisterung erleben wir die vielen Netze, welche Jahr für Jahr in und um das Rathaus gesponnen werden. Wir sind stolz, ein Teil davon zu sein.
Hanes für den Vorstand mit Marisa, Mirjam, Sam und Livia
4.og
Die Geschäftsleitung: kuratiert, koordiniert, verwaltet und behält den Überblick,... das Team unterstützt tatkräftig…
Philipp Cron Geschäftsleitung
Maura Kressig Geschäftsleitung
Sirkka Ammann Grafik und Stv. Geschäftsleitung
Marisa Sturzenegger Assistenz und Stv. Geschäftsleitung
Claude Bühler Buchhaltung und Personaladministration
Elsa Gonçalves Reinigungsfachkraft
Laura Oertle Stv. Assistenz
Sirkka Ammann machte (neben der Vertretung von Maura Kressig von September bis Dezember 25) Grafik. Claude Bühler führte die Buchhaltung und einen Teil der Personaladministration. Marisa Sturzenegger (von September 25 bis Juli 26 als Vertretung von Maura Kressig in der Geschäftsstelle im Einsatz) ist seit Februar 2025 als Assistenz der Geschäftsleitung angestellt. Laura Oertle wiederum hat in diesem Jahr der Rochaden Marisa als Assistenz von September 25 bis Juli 26 der Geschäftsleitung vertreten.








4.og
Mitglieder + Freiwillige
4.OG
Veranstaltungen
4.og
Informationen
4.OG
Vermietungen
4.og
fun!
3.og
Im Jahr 2025 widmete sich die Dogo Residenz dem Jahresthema «Flüchtiger und beständiger Wald». Sieben Kulturschaffende untersuchten während zwei- bis viermonatiger Aufenthalte in Lichtensteig den Lebensraum und unsere Beziehung dazu, die Lebewesen, Geruchserinnerungen, Sedimente und archaische Spuren.





































Fotocredits: Hanes Sturzenegger, Dominik Jenny, Anna Maria Fink, Mirre Yayla Séur, Toggenburg Tourismus
Eine Öffentlichkeit fanden diese Auseinandersetzungen mit dem Wald beim «Kultur Nebedusse», welches wir auf dem Schaufelberg in Kollaboration mit dem Rathaus umsetzten. Performances, Workshops, Klanginstallationen und Soundwalks führten in die Landschaft um das Bräkerhaus und verschmolzen mit ihrer Umgebung.
Im Herbst begann mit dem «Beständigen Wald» die Recherche und Konzeption von Werken für den öffentlichen Raum, die ab 2026 Teil des Kunstspaziergangs in Lichtensteig werden.
Auch im Herbst war die Bewegung in der Landschaft eine zentrale Arbeitsweise der Kunstschaffenden und findet Umsetzungen in Skulpturen und poetischen Kartografien.
Begleitet wurde das Jahr von Exkursionen ins Klanghaus im Obertoggenburg, ins Zeughaus Teufen oder ins Kunstmuseum St.Gallen. In Arbeitsgesprächen mit externen Expert*innen sowie Open Studios in Lichtensteig und im «AUTO» in St. Gallen wurden die Prozesse und angehende Werke reflektiert.
Parallel zu unserem regulären Programm wurden drei von fünf Werken für den Thur- und Neckerweg eröffnet. Die künstlerischen Interventionen von Mirre Yayle Séur, Lucie Tuma und Anna Fink entlang der Wanderwege behandeln die geologische Zeit, das Artensterben, aber auch die sich verändernde Landschaft und die menschlichen Spuren darin. Über die nächsten zehn Jahre werden diese Werke sanft altern und mit ihren Standorten den Dialog vertiefen.
Nach den strukturellen Veränderungen bei Personal und Infrastruktur im Vorjahr, führten Maura, Sirkka und Hanes die Residenz als dreiköpfige Leitung weiter, stärkten die fachliche Begleitung und vertieften die lokale wie überregionale Vernetzung. Das neue Atelier in der Krone ist gut eingelebt und Werkstätten und Handwerker*innen in der Region bieten viel fachliches Knowhow, das bereits rege genutzt wurde.
fun!
2.og

Das Zeichen, das uns das ausserirdisch anmutende Bleifigürchen an Silvester gab, war klar: 2025 wird ein spannendes und zugleich ein volles Jahr – eindeutig! Und so ist es auch gekommen.
Mit zahlreichen Aufträgen in den Bereichen Theater, Tanz und Festivalarbeit war unser Atelier im Rathaus für Kultur, wie immer, ein wunderbarer Arbeitsort.
In enger Zusammenarbeit mit Künstler*innen, Choreograf*innen und Institutionen entstanden Kostüme und Bühnenbilder für einige Produktionen, darunter The Beast (Tanzstück von Elenita Queiroz), Die Haube (Kurzfilm von Marcel Hörler), Custor (Festspiel in Eschenbach SG), Dream Between (Tanzstück der Theatertanzschule St. Gallen), Rujum (Kindertheater von Schak Schuka Art) sowie In 80 Minuten um die Welt (Tanzstück der Tanzschule Landquart u.U. und Prättigau).
Beim Paula Interfestival konnten wir gemeinsam mit Mirco Krajnc die Co-Leitung für Infrastruktur und Platzgestaltung übernehmen. Ein weiteres wichtiges Projekt war die Überarbeitung und Neugestaltung unserer Homepage, die Einblicke in unsere Arbeit und laufenden Projekte bietet. Wir freuen uns, wenn ihr vorbeischaut: OEMA
Wir danken allen Beteiligten für die wertvolle Zusammenarbeit!
2.og

Ich bin Gründerin des Projekts The Vintage Hunter und arbeite im Rahmen meiner Selbstständigkeit im Bereich kuratierte Vintage-Mode, sowohl online als auch in Form von Pop-Up-Events.
Im vergangenen Jahr konnte ich sieben erfolgreiche Events realisieren, unter anderem in Luzern, Bern und Zürich. Im Mai durfte ich zudem das fünfjährige Jubiläum von The Vintage Hunter feiern – ein bedeutender Meilenstein meiner selbständigen Tätigkeit. Die Entwicklung meines Projekts war insgesamt sehr positiv, und ich durfte wertvolle Zusammenarbeiten eingehen, unter anderem mit Bakery Bakery in Bern und Zürich und Moebu.ch in Luzern.
Das Rathaus für Kultur ist für mich weiterhin ein zentraler Ort für meine kreative Arbeit und die Umsetzung meiner Projekte. Als Atelier und Wirkungsraum bietet es mir eine wichtige Grundlage, um Ideen zu entwickeln, zu planen und umzusetzen. Ende Jahr schloss ich meinen Laden in Lichtensteig und freue mich auf ein neues Kapitel, während der Online-Shop weiterhin bestehen bleibt.
2.og

Ein Jahr wie ein bunter Blumenstrauss. Auch dieses Jahr habe ich mit vielen tollen Menschen an spannenden Projekten gedacht und gearbeitet:
Auf ein Neues!
Rathaus für Kultur, es ist schön, hier zu sein.
Ich freue mich über Austausch, Kollaboration und Postkarten.
2.og



In der ersten Jahreshälfte habe ich Projekte weitergeführt, zu Ende gedacht und neu geordnet. Darunter die Überarbeitung der visuellen Identität von zukunft.bahnhof, ein Projekt mit vielen Ebenen, für das eine Gestaltung entstehen durfte, die all das zusammenhält und trotzdem beweglich bleibt.
Ausserdem war ich Teil eines Projekts des Kollektivs sonolog und konnte die visuelle Erscheinung an verschiedenen Stellen mitprägen: von der Website bis zu einer Publikation, die dem Bühnenstück noch nachklang.
Insgesamt bin ich in diesem Jahr besonders dankbar und zufrieden über die stimmigen und schönen Begegnungen und Gespräche, die immer die Basis meiner Arbeit bilden. Wenn die Kollaboration stimmt, trägt sie auch das Ergebnis.
In der zweiten Jahreshälfte kam meine Arbeit im Living Museum Lichtensteig dazu. Gemeinsam haben wir eine offene Keramikwerkstatt aufgebaut, die das Angebot des Living Museums ergänzt und jetzt ihre Türen öffnet. Ein neues Arbeiten, näher an Material, Zeit und Händen, das auch in meine gestalterische Praxis hineinwirkt.
Mein Atelier im Rathaus für Kultur blieb dabei ein konstanter Ort. Ein Raum zum Denken, Entwerfen und Zusammensein, in dem sich unterschiedliche Fäden verbinden.
2.og










Als ich im März 2025 meinen Arbeitsplatz im Rathaus bezogen habe, kamen Frühlingsgefühle auf. Ich traf auf viele engagierte Menschen, die mit hochgekrempelten Ärmeln mutige Ideen umsetzen. Diese Atmosphäre inspirierte mich bei meinen eigenen Projekten.
So durfte ich das Toggenburger Bierhandwerk und die Anlässe der Brauerei St. Johann sichtbarer machen – etwa mit Videos zur Lancierung des Biers «Toggenburg Heilaufe» in zwölf Coop-Filialen, Einblicken in den Brauprozess des «Toggenburg Gold» oder einem Schnappschuss des «TQGGENBURG VIELFALT» mitten in der ersten Mini.Pride.
Ein weiterer Auftrag war ein Imagevideo der Infostelle Arbeit, einer Anlaufstelle im Thurgau zu Arbeits- und Gleichstellungsrecht sowie Vereinbarkeit. Für das Dorffest Nesslau durfte ich Logo, Slogan und Flyer gestalten. Das Fest für Jung und Alt vereint die fünf Dörfer Ennetbühl, Krummenau, Nesslau, Neu St. Johann und Stein SG – das Motto «Föf Dörfer, eis Fescht.» bringt es auf den Punkt. Als freiwilliges Engagement für die Biodiversitätsförderung im Tal habe ich Flyer und die Website des Vereins Löchli umgesetzt (www.verein-loechli.ch).
Für meine künstlerische Arbeit habe ich die Idee für ein fotografisches Projekt zu «Männerbildern» geschärft. In einer Portraitserie von Männern verschiedenen Alters und Herkunft möchte ich mit Geschichten hinter den Persönlichkeiten in die Tiefe gehen und diese ans Licht bringen. Besonders wertvoll bei der Konzipierung war und ist der Austausch mit den Menschen im Rathaus, der immer wieder neue Perspektiven eröffnet.
Ich bin sehr dankbar, dass das Rathaus für Kultur Raum schafft: Raum für mutige Ideen, Austausch und tatkräftiges Umsetzen.
fun!
1.og

Wir durften im vergangenen Jahr erleben, wie sich eine Idee im Rathaus für Kultur weiter entfaltet hat. Nach einer ersten, sehr erfolgreichen Saison war für uns rasch klar: Das Pop-Up-Restaurant MAJO soll zurückkehren. Die grosse Resonanz, die vielen ausgebuchten Abende und die Begegnungen rund um den Tisch haben uns bestärkt, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen und unser Konzept behutsam auszubauen.
Im Oktober 2025 öffnete das MAJO erneut seine Türen im Rathaus für Kultur. Das bewährte Vier-Gang-Menü nach Slow-Food-Grundsätzen blieb bestehen: regional, saisonal und alle zwei Wochen neu erzählt. Neu ergänzt ein Drei-Gang-Menü am Mittwoch das Wochenprogramm. Zudem ist das MAJO von Mittwoch bis Samstag bereits ab 17 Uhr geöffnet – für Snacks, Apéro und spontane Besuche zum Feierabend.
Im Zentrum unserer Arbeit stehen regionale Produkte und die enge Zusammenarbeit mit Produzent*innen aus der Umgebung. Gitzi vom Hemberg, Chicorée aus Degersheim, Sojabohnen aus Ganterschwil oder Käse aus Lichtensteig prägen unsere Menüs ebenso wie selbst gesammelte Wildpflanzen. Was wir im Sommer auf Streifzügen durch Wälder, Wiesen und Gärten sammeln, findet seinen Platz im Keller und später auf den Tellern – als stiller Vorrat für die kalte Jahreszeit.
Mit der zweiten Saison wuchs auch das Team: In der Küche werden wir durch Thomas Zuberbühler aus Degersheim verstärkt, im Service übernimmt Megan Berkinshaw aus Lichtensteig die Leitung. Gemeinsam schaffen wir einen Ort, an dem Genuss, Austausch und regionale Verwurzelung zusammenkommen – ganz im Sinne des Rathauses für Kultur als lebendigen Treffpunkt in Lichtensteig.
1.og

Ich – Florin Hinterberger, Gastgeber aus Leidenschaft und ambitioniertes Reisefüdli – bin in Lichtensteig geboren und aufgewachsen. Im Rathaus für Kultur, in dem Neues willkommen ist und Visionen Raum bekommen, entstand auch das Reisebeizli: ein Ort, an dem Fernweh, Begegnung und eine gute Zeit zusammenfinden.
Als ich die Möglichkeit sah, im Herzen von Lichtensteig ein Pop-Up zu gestalten, war schnell klar, dass ich diese Chance nutzen möchte. Die Rathaus Stube kenne ich seit Jahren als lebendigen Treffpunkt – umso schöner, dass mein Konzept überzeugt hat und ich hier mein kleines Stück Welt eröffnen durfte.
Im Reisebeizli erzähle ich jeden Monat eine neue Geschichte. Mal führt sie nach Skandinavien, mal auf die Britischen Inseln, mal an einen Strand, den man nur findet, wenn man sich treiben lässt. Die Getränke sind inspiriert von über 63 bereisten Ländern – und gleichzeitig tief verwurzelt in unserer Region. Wer einfach auf ein Getränk vorbeischauen möchte, ist genauso willkommen wie jene, die sich auf eine kulinarische Mini-Reise einlassen wollen.
Seit der Eröffnung durfte ich bereits zahlreiche Gäste begrüssen, gemeinsam an langen Tischen sitzen, Geschichten teilen und neue Begegnungen ermöglichen. Genau dafür ist das Reisebeizli da: ein Ort, der verbindet, inspiriert und ein bisschen Abenteuer in den Alltag bringt.
Das Reisebeizli kehrt Mitte Mai 2026 zurück. Mehr Infos dazu findest du auf www.instagram.com/reisebeizli
Sunnigi Grüess :) Flo
1.og
Für den 6. Geburi fand im März im Rathaus das erste begehbare und partizipative Konzert statt. Zusammen mit den Ensembles 25 unter Hermann Ostendarp und BattiTutto unter Martin Flüge sowie acht Freiwilligen aus der Region spielten insgesamt 23 Musiker:innen im ganzen Haus verteilt Terry Rileys «In C» als «Rathaus In C». Die Besuchenden waren eingeladen, sich durch das Konzert zu bewegen und so die Musik und das Rathaus neu zu entdecken. Im Anschluss spielte die Punkband Lawn Chair aus Essen, Deutschland.
Fai Baba präsentierte im Rathaus sein Album «Veränderet» (2021) in neuem Licht – mit mehr Rock ’n’ Roll und weniger Pop, begleitet von The Calling Sirens. Mit dieser Band bringt Fai Baba den Swiss-Neo-Folk von «Veränderet» in einem ungeschliffenen, rohen und elektrifizierten Sound auf die Bühne, «mit langen Gitarrensolos und ausufernden Jams à la Neil Young & Crazy Horse», wie er sagt.
Claude Bühler veröffentlichte ihre «Lakeside»-EP im Rathaus, kombiniert mit einer Filmpremiere und Gastkünstler:innen wie Jessica Jurassica.
Für das Konzert der aus Texas stammenden Musikerin Quiet Light arbeiteten wir mit zukunft.bahnhof zusammen. Riya Mahesh brachte mit ihrem Projekt Quiet Light sphärische Klänge zwischen Klassik, Elektronik und Folk auf die Bühne – inspiriert von Liebe, Ozeanen, Kathedralen und Blut.


















BattiTutto | Claude Bühler | Cie. Moost | Das Gemunkel | Erika Koller | Fai Baba & The Calling Sirens | Hannah Mehler | Jessica Jurassica | Katja Bürgler | Laama | Luca Duran | Malefi | Melodiesinfonie | Milyma | OG Florin | Opernbauer | Quiet Light | Stefanie Mirwald | Song-Circle (Open Mic) | Tommmasi | Werona | Ensemble 25 | Laia Sanmartin, Laura Marti Gasas und Jonas Christen
Ausstellende
Romy Elmer | Marisa Sturzenegger-Mayer, Hanes Sturzenegger, Meluxie, Verein Treffpunkt Demenz und Kultur
Kooperationen
Dogo Residenz für Neue Kunst | Kantonsschule Wattwil | Mini.Pride | Roothuus Gonten | Stadtufer | Verein Treffpunkt Demenz und Kultur | zukunft.bahnhof
fun!
Erd
Geschoss
Kultur Nebedusse

















Auch unser Sommerfest erlebte eine Premiere: Zum ersten Mal fand es ausserhalb von Lichtensteig statt – und zwar rund um das Ulrich-Bräker-Haus in Krinau. Künftig soll das Sommerfest abwechselnd als «Kultur Verusse» im Städtli und als «Kultur Nebedusse» stattfinden.
Für die erste Ausgabe von «Nebedusse» kuratierten wir gemeinsam mit der Sopranistin Hannah Mehler und der Akkordeonistin Stefanie Mirwald ein begleitetes Gesangsprogramm, das ausschliesslich Lieder weiblicher Komponistinnen von der Frühbarockzeit bis zur Spätromantik umfasste – mit einem besonderen Fokus auf die Themen Wald und Natur. Der aus Island stammende Musiker und DJ Tommasi (Thomas Stankiewicz) gestaltete zudem ein zweistündiges Ambient-Set mit Werken der cineastischen Musikgeschichte, die Szenen im ländlichen Raum thematisierten. Die Besuchenden waren eingeladen, sich auf Teppichen oder im Gras hinzulegen, den Klängen zu lauschen und den Blick über die majestätische Umgebung des Bräker-Hauses schweifen zu lassen. Auch Tanzfreund*innen kamen auf ihre Kosten: DJ MALEFI aus Bern liess die Menge mit einem präzisen und eklektischen Set toben.
In Kooperation mit dem Rathaus für Kultur zeigte die Dogo Residenz für Neue Kunst während des Festivals die Werke der Kunstschaffenden Aaro Murphy, Jakob Jautz, Maja Renn und Meret Schüpbach, welche in den Wochen zuvor in der Residenz entstanden waren. Ihr Programm trug den Titel «Flüchtige Werke mit dem Wald». Für die Dogo-Künstler*innen 2025 war der Wald ein fruchtbarer Ausgangspunkt. Sie entwickelten in den Monaten zuvor ortsbezogene, temporäre Arbeiten über, für und mit ihm.
Erd
geschoss
Kinderfest







Das diesjährige Kinderfest entstand aus einem vorangehenden partizipativen Prozess mit sechs Kindern aus Lichtensteig und Wattwil, die im Kinder-OK mitwirkten. Dabei brachten sie auf verschiedenen Ebenen eigene Ideen und Perspektiven ein und haben auch während dem Fest viel mitgeholfen und eigene Stände betrieben. Das Kinderfest 2025 wurde von zahlreichen Vereinen und Organisationen tatkräftig unterstützt. Die Gesamtorganisation lag beim Rathaus für Kultur, das unter anderem ein DJ-Set und eine Akrobatik-Performance der Compagnie Moost organisierte. Trotz des weniger guten Wetters fanden sich, wie im vergangenen Jahr, rund 700 Besucher*innen im Städtchen ein. Das Publikum setzte sich aus der lokalen Bevölkerung und auch aus Gästen der umliegenden Gemeinden zusammen. Das Kinderfest 2025 war ein sehr erfolgreicher Anlass für das Rathaus für Kultur. Ein grosses Dankeschön geht an alle Mitwirkenden und Unterstützer*innen!
Erd
Geschoss
Worschtziistig

Bei uns am Wurststand ging das Jahr 2025 ruhig und problemlos über die Bühne.
Die Zusammenarbeit zwischen MAJO, dem Reisebeizli und im Team war schön und unkompliziert. Nach langjähriger Unterstützung übernimmt Joshua Wüst die Grillzange.
Wir freuen uns auf das kommende Jahr und wünschen dem Rathaus und Joshua in seiner neuen Rolle alles Gute.
Herzlich Christoph
fun!
2025 war etwas leiser als in anderen Jahren - Luca Durán hat den Keller allerdings zum Beben gebracht. Durán ist ein schweizerisch-kolumbianischer Musiker und DJ, dessen Arbeit emotionale Tiefe nahtlos mit rhythmischer Innovation verbindet. Als Mitglied des renommierten kolumbianischen TraTraTrax-Kollektivs und Gründer des Labels Akoya Circles bewegt sich Durán mühelos zwischen IDM und lateinamerikanisch geprägter Musik.
Acts:
Luca Durán
unter
geschoss
Unter
Geschoss
<3 Portraits und Fotos aus dem Haus von Hanes Sturzenegger,
Texte von Evita Häberli, Florin Hinterberger, Jonas Huber, Laura Oertle, Livia Weishaupt, Lina Eckert, Manuel Baumann, Marisa Sturzenegger, Maura Kressig, Philipp Cron, Sirkka Ammann.
Webseite von Sirkka Ammann